Taufe

taufeSie möchten Ihr Kind taufen lassen, vielleicht sogar als erwachsener Mensch getauft werden ?
Dazu finden Sie hier einige grundlegende Informationen:

Bedeutung der Taufe
In der Taufe stellt Gott sich an die Seite eines Menschen und schenkt er einem einzelnen Menschen seine Gnade und Liebe – ähnlich wie Eltern ihr Kind annehmen, wenn es auf die Welt kommt.
Drei Händevoll Wasser erinnern bei der Taufe symbolisch an das große Lebenselement, aus dem wir alle schöpfen. Wasser symbolisiert Gottes Leben schaffendes Handeln, – aber auch als negative Kraft: Tiefe, Lebensgefährdendes, Sintflut .
Das Taufwasser wäscht den „alten (von Gott getrennten) Menschen“ ab und frischt die Hoffnung auf, stillt den Durst nach Sinn, Gott- und Lebensvertrauen. Darin liegt ein Sinnbild für das innere Wachstum eines Christenmenschen.
Getauft werden auf den dreieinigen Gott bedeutet:

  • sich erinnern, dass Gott als Schöpfer das Leben geschenkt hat.
  • sich vergewissern, mit Jesus Christus in Verbindung zu bleiben und erlöst zu werden.
  • vertrauen, dass Gott durch seinen Heiligen Geist Menschen zum Guten stärken will, sie trösten und hoffen lassen will, anders gesagt, zu innerem Wachstum führen möchte.

Tauftermin
Der Vollzug der Taufe ist immer auch Aufnahme in die christliche Gemeinde. Darum finden Taufen in der Regel im Gemeindegottesdienst statt.

Taufe organisieren

  • Taufen werden beim Pfarrer oder im Pfarrbüro angemeldet.(02620-920820). Ein
    Taufgespräch ist in der Regel mit den Eltern, – gerne auch mit den Paten – zu führen.
  • Taufen von Gemeindegliedern unserer Neuhäuseler Gemeinde, die andernorts durchgeführt
    werden sollen, sind dennoch bei uns im Pfarrbüro bekanntzugeben.

Paten
Es gehören zu jeder Kindertaufe auch christliche Paten: Nahestehende Menschen, die einen Täufling über Jahre seines Lebens begleiten und Gesprächspartner in Glaubensdingen sein möchten. Patenschaft setzt die Zugehörigkeit zu einer christlichen Gemeinde voraus. Der Pate oder die Patin (Abkürzung für lateinisch „Pater spiritualis“ = „Geistlicher Vater“) übernimmt im Auftrag Gottes und der Kirche eine Mitverantwortung für das Patenkind. Die Patin oder der Pate verpflichtet sich, gemeinsam mit den Eltern dem Kind von seiner Taufe zu erzählen. Sie helfen ihm zu einem eigenen Zugang zum christlichen Glauben, indem sie ihm von Jesus Christus erzählen, mit ihm beten und den christlichen Glauben vorleben.
Paten brauchen von ihrer jeweiligen Heimatkirchengemeinde einen sog. Patenschein (Befähigung zum Patenamt). Mit der Patenbescheinigung bestätigt die Kirchengemeinde, in der Sie wohnen, dass Sie konfirmiert sind und deshalb das Patenamt übernehmen dürfen. Wenn Sie evangelisch sind, erhalten Sie die Patenbescheinigung bei der Pfarrerin oder dem Pfarrer Ihrer Wohnsitzgemeinde oder im Gemeindebüro. Wenn Sie katholisch sind, erhalten Sie in Ihrer Gemeinde eine Bescheinigung der Kirchenzugehörigkeit.
Taufe mitgestalten
Eltern, Paten und Angehörige können auch bei der Gestaltung der Taufe mitmachen.
Beispiele für eine Beteiligung sind:

  • Aussuchen des biblischen Taufspruches
  • Aussuchen von Gottesdienstliedern aus dem Evangelischen Gesangbuch
  • Vortragen von Gebeten zur Taufe im Gottesdienst
  • Gestalten von Taufkerzen ( z.B. mit christlichen Taufsymbolen wie Kreuz, Wasserwelle,
    Regenbogen (als Bundeszeichen zwischen Gott und Mensch), Sonne, Taube ( Symbol des
    Hlg.Geistes), … aber auch (Vor-)Name des Täuflings, Taufspruch oder Taufdatum mit
    farbigen Wachsplättchen auf einer dickeren, weißen Kerze )
  • musikalische Beiträge im Gottesdienst

Taufsprüche
… als ein Lebensmotto für den Täufling entstammen ausschließlich der Bibel: Im Alten und Neuen Testament finden Sie eine Fülle von möglichen schönen Taufsprüchen, die von Eltern oder Paten ausgesucht werden können. Biblische Taufsprüche finden Sie natürlich in der Bibel , in verschiedenen Sammlungen im Internet, – auch der Pfarrer weiß manchmal einen …

Im Internet z.B. bei der EKHN oder bei Taufspruch.de